Willkommen am Fluss
Der Hegeplan Bega
Worum es derzeit geht
Unsere Sudelseite

.. Die Fischsterben
.. Geheimnisvolles
.. Missverstšndnisse
.. Eine Konferenz
.. und noch eine

E-Mail schicken



Informationspolitik - made in Lippe
 

Viele Gemeinsamkeiten gab es nicht zwischen der Fischerei, dem Kreis Lippe und den gewerblichen Kanuverleihern. Wollte doch der Kreisfischereiberater wissen, welche Ausnahmen von den Verordnungen der Landschaftspläne genehmigt worden sind. Nicht ohne Zustimmung der Betroffenen, ließ ihn die Kreisverwaltung wissen. Erst nach Protest beim Abteilungsleiter erhielt er Kopien der Bescheide. Aber nur zum dienstlichen Gebrauch!!! Schließlich müsse nicht jeder Angler wissen, wer wo und wann seine Boote fahren lassen darf.

Mit der Kanufirma, die jetzt auf der Bega fahren darf, gab es immerhin in einem Punkt Übereinstimmung: Die Boote sollten eindeutig gekennzeichnet sein. Steht auch so im behördlichen Bescheid. Das würde einerseits eine Kontrolle möglich machen, ob die Bestimmungen eingehalten werden, und andererseits die Firma davor schützen, dass man ihr die Sünden von Trittbrettfahrern in die Schuhe schiebt. Auf eine schriftliche Anfrage bei der Kreisverwaltung, wie diese Kennzeichnung denn aussehen solle, erhielt die Fischereigenossenschaft wochenlang keine Antwort. Dann die Auskunft, das unterliege möglicherweise dem Datenschutz.

In den Bescheiden des Kreises sind den Kanuten Ein- und Ausstiegsstellen genehmigt worden, die Grundstückseigentümer wurden dabei nicht gefragt. Wer nicht damit einverstanden ist, dass auf seinem Land Stege gebaut werden und fremde Leute herumlaufen, wer nicht riskieren will, daß er bei einem Unfall haftbar gemacht wird, der kann ja einen Rechtsanwalt anheuern und vor Gericht ziehen - nur gegen wen? Gegen den Kanuverleiher, gegen den Kreis, gegen einen x-beliebigen Kanuten? Bis die Juristen das herausgefunden haben, könnte der Grundstückseigner alt geworden oder pleite sein.