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Wie man dünne Bretter bohrt

Ende März 2009 fand bei der Bezirksregierung Detmold ein weiteres "Fachgespräch" zum Kanusport statt. Eingeladen waren Vertreter der Kreise und Kommunen, die Vorsitzenden der Landschaftsbeiräte, alle gewerblichen Kanuverleiher und einige Vertreter der Fischerei. 

Zu dieser Konferenz hatte die AG Kanutouristik (die Vereinigung der Kanuverleiher) ein Positionspapier erstellt. Darin werden Ergebnisse eines Gutachtens, das der Kreis Lippe in Auftrag gegeben hatte, "grundsätzlich abgelehnt" - obwohl der Gutachter mit seiner Arbeit noch nicht fertig war. "Grundsätzlich abgelehnt" werden auch Pegelstandsregelungen jeder Art, weil die Bega ganzjährig "ohne nennenswerte Sohlberührung" befahrbar sei.

Anmerkung: Mitglieder des Beirats der uLB Lippe haben eine Probefahrt germacht und wissen von zahlreichen Grundkontakten. Der schwergewichtige Vertreter des Lippischen Heimatbunds hat beim Auflaufen auf ein Hindernis sogar den Sitz seines Bootes in Trümmer gelegt.
Weiterhin wird dem Vertreter der Bezirksregierung bescheinigt, er habe "die Moderation in der Vergangenheit zur großen Zufriedenheit" der AG Kanutouristik geleistet.
Anmerkung: Ökologisches Verantwortungsbewußtsein steht bei den Kanuverleihern eigenen Angaben zufolge hoch im Kurs. Es dürfte demnach Öko-Honig sein, den sie dem Behördenvertreter ums Maul zu streichen suchten.
Herausgekommen ist bei diesem "Fachgespräch" so gut wie nichts. Das Ziel einer OWL-weiten Regelung zur Befahrung der Gewässer wurde glatt verfehlt, alle kritischen Fälle wurden wieder den Kreisen zugeschoben. Da kann jetzt gefeilscht werden wie in der Vergangenheit.